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Die RoHS-Richtlinie (Restriction of Hazardous Substances) wird in Europa einheitlich angewendet. Sie verbietet seit dem 1. Juli 2006 die als gefährlich eingestuften Substanzen Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertiges Chrom, polybromierte Biphenyle (PBB) und polybromierte Diphenylether (PBDE).
Die Richtlinie gilt derzeit explizit nicht für Elektro- und Elektronikgeräte, die unter die Kategorien 8 und 9 des Anhangs 1A fallen (siehe unten). Wenn Bauteile in medizinischen Geräten oder Industriegeräten verwendet werden, bedeutet dies, dass sie daher streng genommen nicht von der RoHS-Richtlinie erfasst werden. Wenn diese Bauteile hingegen in anderen Kategorien wie z.B. bei Haushaltsgeräten verwendet werden, muss die Einhaltung der Richtlinie beachtet werden. Inzwischen sind jedoch nahezu alle elektrischen und elektronischen Produkte RoHS-konform, was beinhaltet, dass auch alle Bauteile und Komponenten die Grenzwerte für in der Richtlinie genannte Stoffe einhalten. PEW hat sich schon früh dazu entschlossen, die als gefährlich eingestuften Substanzen rechtzeitig zu ersetzen. Aufgrund dieser Umweltpolitik erfüllen nun alle von Panasonic hergestellten Produkte die RoHS-Richtlinie.
Relais mit Cd-Kontakten sind weiterhin von der RoHS-Richtlinie ausgenommen. Jedoch bietet Panasonic aufgrund der generellen Konzernpolitik keine Relais mit Cd Kontakten mehr an. Panasonic wird daher neben Cadmium-freien Relais auf ausdrücklichen Kundenwunsch diverse Relaistypen mit AgCdO-Kontakten bereitstellen.
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